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Kostspielige Stromautobahnen

Initiativen und Experten sprechen sich für Alternativen zu teuren Hochspannungsleitungen quer durch Land aus

  • Von Jörg Staude
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Aus der Kohle steigt Deutschland aus - was wird dann aber aus den vielen Stromtrassen, die das Land von Nord nach Süd durchziehen sollen? Müssen die auch bleiben oder sogar mehr werden oder kann man da auch aussteigen? Die Kritik an den großen sogenannten Stromautobahnen sucht sich neue Argumente.

Für Südostlink, eine der fünf großen Stromautobahnen, hat der planerische Endspurt bereits begonnen. Die knapp 600 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) soll von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt bis zum Kraftwerk Isar bei Landshut in Bayern reichen und den Ökostrom aus dem Norden in den Süden bringen, wo es bald keine Atomkraftwerke mehr gibt. Seit gut drei Monaten versucht der zuständige Netzbetreiber Tennet, die skeptischen Menschen im nördlichen Bayern von der Trasse zu überzeugen. Das ist kein einfaches Unterfangen. Denn auch die Landesregierung stellt sich, jedenfalls nach außen hin, an die Seite der Trass...


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