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Ohrfeige für den Weltverband

Chinas Schwimmstar wird in der Hammeraffäre zu achtjähriger Dopingsperre verurteilt.

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio verlieren einen Star. Viele Schwimmfans wird das freuen - nur kaum jemanden in China. Sun Yang, einziger Schwimmer, der Olympiasieger über alle drei Freistilstrecken zwischen 200 und 1500 Meter werden konnte, wird am 28. Juli aller Voraussicht nach nicht die Möglichkeit bekommen, seinen 2016 in Rio de Janeiro gewonnenen Titel zu verteidigen. Am Freitagvormittag verkündete der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne, dass er Sun in der ominösen Hammeraffäre zu einer achtjährigen Dopingsperre verurteilt hat.

Es ist der vorläufige Höhepunkt eines juristischen Tauziehens, das sich seit September 2018 hinzieht. Damals hatte Sun unangekündigten Besuch von Dopingkontrolleuren in seinem Haus bekommen. Zunächst gab er Proben ab, ließ sie danach aber von einem Angestellten mit einem Hammer zerstören, bevor die Kontrolleure sie abtransportieren konnten. Sun argumentierte, dass zumindest einige de...


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