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So viele Ratgeber

Die Berliner Hebamme Yvonne Schildai über Geburtstipps aus dem Netz und Männer mit Laptop im Kreißsaal

  • Von Simone Schmollak
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Ein Kreißsaal im Helios Klinikum Berlin-Buch: ein heller, warmer Raum mit einem großen Gebärbett. Daneben ein Wehenschreiber, an der Seite eine Tür zum Bad mit Badewanne, Dusche und Aromaölen. Yvonne Schildai sitzt auf einem Hocker. Seit 35 Jahren bringt sie als Hebamme Kinder auf die Welt; rund 2000 sind es inzwischen.

Frau Schildai, wann haben Sie zuletzt eine Frau entbunden?

Letzten Freitag. Als Leiterin der Station arbeite ich trotzdem genauso wie alle anderen Hebammen hier im Schichtdienst: früh, abends, nachts, an Feiertagen, Ostern, Weihnachten.

Warum?

Ich will als Leitende Hebamme keine Sonderrolle, sondern eine der anderen sein. Ich finde das wichtig, denn ich muss selber merken, wie sich meine Kolleginnen nach einer Nachtschicht und Überstunden fühlen. Wie erschöpft sind sie?

Ist das Ihr Traumberuf?

Paare in einer wichtigen Phase ihres Lebens zu begleiten, einer Mutter das Neugeborene auf die Bru...


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