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Mein Beuteltier ist Leninist

Gesellschaftskritik, die nicht besonders wehtut: Marc-Uwe Klings »Känguru-Chroniken« wurden von Dani Levy verfilmt

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Was tun mit einem Buch, das verfilmt werden soll, aber nicht verfilmt werden kann? Was immer sich anführen lässt zugunsten von Marc-Uwe Klings populären »Känguru«-Bänden (entstanden zwischen 2009 und 2014), sie sind viel zu episodisch und weitläufig, viel zu gedanklich und dialogisch auch, um hieraus eine gebundene Sache wie die Handlung eines Films gewinnen zu können. Folglich gab es zwei Wege: einen im Buch vorhandenen Strang herausschälen und zum filmtragenden Geschehen aufpumpen, oder aber eine völlig neue Handlung schaffen, die nicht der Erzählung, doch den Figuren treu bleibt. Regisseur Dani Levy und der auch für das Drehbuch verantwortliche Autor Marc-Uwe Kling entschieden sich für den zweiten Weg, und vermutlich war das richtig.

Das Setting deckt sich mit dem der Bücher: Ein marxistisch-leninistisch mehr orientiertes als geschultes Känguru, dessen Verhalten beständig zwischen Autonomie und Übergriffigkeit schwankt, nistet ...


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