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Minister auf Gratwanderung

Regierungserklärung kann aktuelle Sorgen im Corona-Management nicht ausräumen

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am 27. Januar meldete das bayerische Gesundheitsministerium den ersten Fall einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus in Deutschland. Am Mittwoch um 10 Uhr gab es in Deutschland insgesamt 240 Fälle, die dem Robert-Koch-Institut über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Diese Zahl ist mit Vorbehalt zu genießen, weil, wie häufiger zu hören ist, das Geschehen um die neue Lungenerkrankung »sehr dynamisch« sei. Genau diese Formulierung verwendete Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ebenfalls am Mittwoch, um 13 Uhr, in seiner Regierungserklärung.

Der Minister räumte ein, dass der Kampf gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus nicht überall optimal laufe. »Es dauert teilweise noch zu lange, bis Verdachtsfälle getestet werden«, sagte Spahn. Nicht nur der Politiker selbst, auch alle anderen zuständigen Akteure stehen unter großem Druck. Hinzu kommt, dass durchaus nicht in allen Fragen Einigkeit besteht - zwischen Viro...


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