• Politik
  • Kohleausstieg in Deutschland

Ein Revier - zwei Geschwindigkeiten

Kohleausstieg in Nordrhein-Westfalen: Während die einen für die Zukunft planen können, kämpfen andere noch

  • Von Sebastian Weiermann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Mit dem Beschluss der Bundesregierung zum schrittweisen Kohleausstieg bis ins Jahr 2038 hat sich viel verändert im Rheinischen Revier. Die Region zwischen den Städten Mönchengladbach, Köln und Aachen ist mit den drei Braunkohletagebauen Garzweiler, Hambach und Inden das größte Kohleabbaugebiet in Deutschland. Doch die Kohlelöcher Inden und Hambach im Süden des Reviers sollen im Jahr 2029 stillgelegt werden, während in Garzweiler noch bis 2038 Kohle aus der Erde gebaggert werden soll. Das führt dazu, dass sich die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen im Revier verändert haben.

Montagabend im Gemeindesaal der Evangelischen Kirche in Düren. Die Klima-Allianz Deutschland, ein Zusammenschluss von 130 Organisationen von Brot für die Welt bis zur Gewerkschaft Verdi, hat zum Strukturwandelgespräch eingeladen. Es soll um Chancen und Risiken des Wandlungsprozesses gesprochen werden. Wird das Revier Deutschlands Silicon-Valley, wie die Pl...


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