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Schon wieder angeschlagen

Am Tag nach der Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten hat Thüringen nur scheinbar geordnete Verhältnisse

  • Von Sebastian Haak, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

War da was? Natürlich war da was, in den vergangenen vier Wochen in Thüringen. Doch so routiniert, wie sich die neue, alte Thüringer Landesregierung am Tag danach im Landtag des Freistaates präsentiert, könnte man das schnell vergessen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und sein Chef der Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff, stecken die Köpfe zusammen, als sie beide an einer Regierungsbank im Plenarsaal Platz genommen haben. So, wie sie das schon Hunderte Mal getan haben seit Dezember 2014, jenem Monat, in dem Ramelow das erste Mal zum Ministerpräsidenten gewählt worden war.

Dabei war Ramelow erst am Vortag, am Mittwoch, mit der relativen Mehrheit von Rot-Rot-Grün im dritten Wahlgang einer erneuten Ministerpräsidentenwahl wieder zum Regierungschef gewählt worden. Nachdem der Linke-Politiker am 5. Februar durch den FDP-Politiker Thomas Kemmerich aus dem Amt getrieben worden war, gestützt auf Stimmen der FDP, der CDU und der AfD;...


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