Aufgeknotet

Six Organs of Admittance

  • Von Benjamin Moldenhauer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Man schaut in die Welt, und mitunter werden die Fluchtimpulse angesichts des Tuns und Lassens der Menschen sehr stark. »I always feel like running / not away / because there’s no such place«, erklärte der 2011 verstorbene Dichter Gil Scott-Heron kurz vor seinem Tod. Und hatte natürlich recht: Es gibt kein Entkommen und kein Außen, in das man der Welt entkommen könnte. Aber es gibt, immerhin, warenförmige Eskapismusangebote, die einem das Gefühl geben, man wäre zumindest auf dem Weg, weg von der zermürbenden gesellschaftlichen Wirklichkeit und zugleich irgendwie diffus angekommen an einem symbolischen Ort, an dem man gerne bleiben würde.

»I always feel like running«: Eine der vielen Möglichkeiten, die der Pop in dieser Hinsicht entwickelt hat, ist die ehrenwerte Tradition der musikalischen Psychedelik. Der letzte Schwung verstrahlter Musik wurde vor et...


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