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»Lügen sind oft leichter zu glauben«

Yoerky Sánchez Cuellar, Mitglied des Staatsrats in Kuba, über die US-Politik in Lateinamerika, das Scheitern des Neoliberalismus in Argentinien und kubanische Ärzte in Brasilien

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.
Ewige Wut: Die seit Wochen andauernden Proteste in Chile richten sich gegen die gewachsene soziale Spaltung.

Lateinamerika steckt in einer turbulenten Phase. Ein Putsch im vergangenen November in Bolivien gegen Evo Morales nach umstrittenen Wahlen, ein Sieg der peronistischen Linken in Argentinien, Massenproteste gegen die neoliberalen Regierungen in Chile, Ecuador und Kolumbien, der Machtkampf in Venezuela. Ist Kuba eine Insel der Stabilität in diesen Turbulenzen?

Ja. Kuba hat seit dem Sieg der Revolution 1959 unterschiedliche Etappen durchlaufen, aber derzeit ist es stabil. In den ersten Jahren nach der Revolution hatten wir mit Banditentum zu kämpfen, mit terroristischen Attentaten. In den Geheimarchiven der USA ist dazu einiges zu finden, manches inzwischen öffentlich eingestanden. Kuba hat einige schwierige Etappen durchschritten, bis wir zur Stabilität gelangt sind, die wir derzeit genießen, eine politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität. Die unterscheidet sich in der Tat sehr von dem, was sich in vielen Regionen in Latein...


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