Netzbetreiber hofft auf mehr Stromverbrauch

Laut 50Hertz ist der Nordosten das »grüne Kraftwerk« Deutschlands / Braunkohlekraftwerke rentieren sich immer weniger

  • Von Jörg Staude
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wo in den Jahren zuvor vor allem über teure Netzentgelte und hohe Strompreise gesprochen wurde, sorgte dieses Mal das Thema Tesla für Spannung. Wenn die E-Autofabrik bis in die Endstufe ausgebaut ist, wird es einen zusätzlichen Strombedarf geben, der etwa dem der Stadt Leipzig entspricht - davon geht Stefan Kapferer, Vorstandschef des zuständigen Netzbetreibers 50Hertz aus. Auch die Aussichten, Tesla könnte seinen grünen Strom selbst erzeugen oder sich ein Gaskraftwerk leisten, können Kapferer nicht beirren, wie er auf der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens am Montag in Berlin sagte. Am Bezug grünen Stroms aus der Region werde der Autobauer nicht vorbeikommen.

50Hertz betreibt das Höchstspannungs-Stromnetz im Osten Deutschlands sowie im Raum Hamburg. Das Unternehmen sieht sein Kern-Netzgebiet, die nordostdeutsche Region, für einen steigenden Bedarf an Strom aus erneuerbaren Quellen gut gerüstet und bezeichnet sie gern als das »gr...


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