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Tesla setzt auf Laster

Gutachten belegt Defizite in der Verkehrsinfrastruktur des geplanten Werks - die Bahn spielt keine Rolle

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Trotz Autobahnnähe nicht optimal angebunden: Blick auf die gerodete Waldfläche auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory

Als zukunftsweisende Produktionsstätte mit ökologisch vertretbarer Autoherstellung wird das geplante Tesla-Werk in Grünheide (Oder-Spree) angepriesen. Wie einem von der Linksfraktion am Mittwoch in Potsdam vorgestelltes Gutachten zu entnehmen ist, wird der Güterverkehr auf der Schiene bei dem Riesenvorhaben jedoch keine Rolle spielen.

Für das mit dem Gutachten beauftragte Beratungsunternehmen Innoverse GmbH sagte Hans Leister, von 1994 bis 2000 Regionalchef der Deutschen Bahn für Berlin-Brandenburg, das Projekt sei zweifellos eine Riesenchance für Brandenburg. Innoverse steht für »Innovative Verkehrsberatung und -service« und damit nach eigenen Angaben für kompetente, praxisorientierte Verkehrs- und Managementberatung. Leister verwies auf geplante 10 000 Beschäftigte und eine »erste große Werkshalle, die offenbar demnächst gebaut wird«. Was allerdings in all den Plänen nicht auftauche, sei die Bahn.

»Offenbar geht Tesla davon...


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