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Vor der BRD

Leipziger Buchpreise

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Donnerstagmorgen wurden die Preise der Leipziger Buchmesse verliehen - im Radio, weil die Buchmesse aufgrund des Coronavirus abgesagt worden war. Die Preisträger wurden auf Deutschlandfunk Kultur bekannt gegeben. In der Sparte Belletristik gewann Lutz Seiler mit seinem neuen Roman »Stern 111«, der im Suhrkamp-Verlag erschien.

Das Buch des gebürtigen Geraers handelt von den Abenteuern im Berlin kurz nach dem Mauerfall 1989, also von jener kurzen Zeit, als in der DDR für manche Menschen alles möglich schien: der sogenannte wahre Sozialismus, die rätekommunistische Republik oder das Kaufhof-Karstadt-Königreich. Für einen Moment schien es tatsächlich »Anarchie in Germoney« zu geben, wie die Kölner Spontiband Schroeder Roadshow 1979 eine Platte genannt hatte - zumindest in bestimmten Szenen, Zirkeln und Kneipen. Stattdessen kam Helmut Kohl, der allenfalls ein dicker Mann der Mitte war, alles plattwalzte und dabei merkwürdige Landsch...


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