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»Manche Migranten wissen nicht mal, wo sie sich befinden«

Ausilia Cosentini kümmert sich auf Sizilien um junge Frauen, die auf Tomatenplantagen ausgebeutet werden. Oft ist es schwierig, sie überhaupt aufzuspüren

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Ausilia Cosentini

Sie arbeiten für die NGO Proxima auf Sizilien, die migrantische Frauen unterstützt. Woher kommen die meisten Neuankömmlinge aktuell?
Aktuell kommen immer mehr Libyer per Schiff an. Das ist neu.

Wegen des Bürgerkriegs in Lande?
Ja, wir denken, das ist die Ursache. Wir wollen aber auch untersuchen, inwieweit da illegaler Menschenhandel hineinspielt.

Wie sind Sie zu Proxima gekommen?
Ich arbeite seit 2003 bei Proxima, erst als freiwillige Helferin und jetzt als Koordinatorin und Projektentwicklerin. Stark motiviert hatte mich, dass es hauptsächlich eine Arbeit mit Frauen und Kindern ist. Ich habe Sozialarbeit studiert und wollte genau mit diesen Gruppen arbeiten. Bei Proxima habe ich mich anfangs vor allem um die Neuankömmlinge gekümmert. Das war wichtig, um die Problemlage zu verstehen.

In Deutschland denken wir bei Sizilien vor allem an geflüchtete Menschen aus Afrika, die mit Schiffen kommen. Viele Migrant*innen komme...




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