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  • Politik
  • Minderjährige Flüchtlinge

Ein Herz für wenige Kinder

Sieben EU-Staaten sind bereit, unbegleitete Minderjährige aufzunehmen. Die anderen sperren sich.

  • Von Peter Eßer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es war ein kleiner Erfolg, den EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Donnerstag bei ihrem Besuch in Athen verkünden konnte: Sieben EU-Länder hätten sich bereit erklärt, »mindestens 1600 unbegleitete Minderjährige, Kinder und andere Verwundbare« aus überfüllten griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Die Lage in den griechischen Camps ist nicht erst seit der Eskalation der Situation an der Grenze mit der Türkei katastrophal. 42 500 Menschen leben in Unterkünften, die für nur 6000 ausgelegt sind, darunter 5500 unbegleitete Minderjährige. »Viele von ihnen verschwinden aus den Auffanglagern und wir wissen nicht, wo sie sind«, warnte Johansson.

»Wenn jedes Land für eine halbe Million Einwohner zehn junge Menschen herausholt, dann wäre viel Leid gelöst«, rechnete Luxemburgs Vize-Regierungschef Jean Asselborn dazu vor. Sein Land sei dementsprechend bereit, zehn Jugendliche aufzunehmen. Das Herzogtum ist Teil der von Johansson erwähnt...


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