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Das Ende eines Seriensiegers

Martin Fourcade hat das vergangene Jahrzehnt im Biathlon dominiert. Nun tritt er zurück - natürlich erst nach einem letzten Triumph

  • Von Sandra Degenhardt, Kontiolahti
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Martin Fourcade wurde von den Kollegen mit einer Sektdusche in die verdiente Biathlonrente verabschiedet.

Nach dem grandiosen Ende seiner Karriere musste Martin Fourcade noch einen kurzen Schreckmoment überstehen. Als ihn das gesamte französische Biathlonteam aus Freude in die Luft warf, knallte Fourcade auf den Rücken, gab aber schnell mit einem strahlenden Lachen Entwarnung. »Besser hätte ich meine Karriere nicht beenden können«, sagte der 31-Jährige. Damit meinte er nicht den Sturz beim Jubeln, sondern, dass er am Samstag beim Saisonfinale in Kontiolahti kurz zuvor noch seinen 79. Weltcupsieg hatte feiern dürfen.

Monsieur Nimmersatt geht mit einigen Rekorden in die Sportgeschichte ein. »Mein Wille, das Beste zu geben und Berge zu versetzen, ist immer noch vorhanden. Aber die Fortsetzung meines Wachsens als Mann, als Vater, muss jetzt auf anderen Wegen geschehen. Es ist Zeit, sich zu verabschieden«, sagte Fourcade.

Einer der herausragendsten französischen Sportler ging etwas leiser als angebracht, weil das Rennen wegen der Coronavirus-Kri...


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