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Unmut und eine Anzeige gegen den Bezirk

Die Konflikte rund um den Umbau des Weigandufers und Beteiligungsprozesse in Neukölln reißen nicht ab

  • Von Gwendolin Ott
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Hochwasser am Landwehrkanal: Wenn es geregnet hat, versperrt eine riesige Pfütze den Weg am Neuköllner Weigandufer zwischen Wildenbruchstraße und Innstraße - trotz neu angelegter Sickergruben. Das sorgt für Ärger bei Anwohner*innen, vor allem bei jenen, die sich ohnehin gegen die Neugestaltung des Uferwegs in der jetzigen Form ausgesprochen haben.

»Durch die Steigung des Weges sammelt sich das Wasser am niedrigsten Punkt der Sickergruben und läuft dort über«, erklärt Andreas Knopp, der sich beim »Beteiligungsgremium Sonnenallee« engagiert. Die 30 Zentimeter tiefe, mit Wasser überfüllte und nicht mehr erkennbare Mulde sei für Kleinkinder und Rollstuhlfahrer nicht ungefährlich, kritisiert der Anwohner.

Die lange Kette von bereits bestehenden Konflikten zwischen Anwohner*innen und dem Neuköllner Bezirksamt ist damit um einen Streitpunkt reicher. Auch gegen die Rodung des breiten Gehölzgürtels am nördlichen Weigandufer wurde im Herbst prote...


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