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Care-Arbeit in Krisenzeiten

Wenn Kitas und Schulen schließen - was bedeutet das für die Verteilung von Sorgearbeit?

  • Von Inga Dreyer
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Ein Schild, das über eine Schulschließung informiert, ist an einer Glasscheibe befestigt. Schulen und Kitas bleiben geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Deutschlandweit schließen wegen der Ausbreitung des Coronavirus Schulen und Kitas. In vielen Familien ist die Anspannung groß. Eltern müssen sich organisieren: Zu Hause bleiben, sich mit anderen abwechseln oder - falls möglich - die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

»Wir haben ja schon lange damit gerechnet, dass die Schulen und Kitas schließen«, sagt Nicole, die als Lehrerin an einer Neuköllner Grundschule arbeitet und einen fünfjährigen Sohn hat. Zuerst habe es geheißen, Lehrer*innen sollen trotz der Schließung zur Schule kommen - und ihre Kinder mitbringen. »Damit würden wir die Kette aber nicht unterbrechen, sondern neue Kontakte schaffen«, sagt Nicole. Sie glaubt deshalb nicht, dass es so kommen wird.

Wer in Einrichtungen arbeitet, die geschlossen werden, oder keine Anwesenheitspflicht hat, wird sich in den kommen Tagen und Wochen sehr wahrscheinlich um die Kinder kümmern. Gerade im Bildungs- und Erziehungsbereich würde d...


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