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Der sichere Fall

China legt erstmals in der Krise Wirtschaftsdaten vor: Der Einbruch war gewaltig.

  • Von Fabian Kretschmer, Peking
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Stahlmarkt in der chinesischen Provinz Liaoning

Der Ausbruch des Coronavirus hatte Chinas Wirtschaft seit Ende Januar praktisch zum Stillstand gebracht. Der Einbruch schien unvermeidlich, die Frage war nur mehr das Ausmaß. Seit Montag gibt es nun schwarz auf weiß, wie dramatisch es um die zweitgrößte Volkswirtschaft steht: Laut Chinas Statistikamt in Peking ist die Industrieproduktion für die ersten zwei Monate des laufenden Jahres um 13,5 Prozent gesunken, Anlageinvestitionen schrumpften gar um ein Viertel.

Für China ist dies ein Schlag von historischer Dimension. Das letzte Mal war die Wirtschaft der Volksrepublik landesweit geschrumpft, als Mao Tsetung noch an der Macht war: 1976 gegen Ende der Kulturrevolution. Insofern beweisen die ernüchternden Zahlen auch die Bereitschaft einer vom Wirtschaftsaufschwung besessenen so wie abhängigen Kommunistischen Partei, ihre bisherigen Prioritäten für den Kampf gegen das Virus zu opfern.

Für Europa bieten die neuesten Konjunkturda...


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