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Entdeckung der Neuzeit

Zwischen Seuche und dem Firmenlauf von »Gut & schnell eG«

Von Mike Mlynar

Zurzeit machen sich viele Sorgen um sich, die Familie, die Freunde, auch um das Leben in unserem Land, ja, in der Welt. Denn: die Seuche geht um. Sicher nicht für immer, aber momentan mächtig gewaltig. Sie hat vieles Gewohnte lahmgelegt oder gar auf den Kopf gestellt. Es wird nicht mehr gereist, die Theater sind zu, die Restaurants, die Schulen und Kindergärten geschlossen oder im äußersten Sparmodus, man soll keine unnötigen Ausgänge oder gar Ausflüge unternehmen.

Das klingt alles nach weitgehendem Stillstand, und das ist es auch. Aber vielen bringt dies auch Stress: zum einen denen, die in Kliniken oder in der Grundversorgung tätig sind, zum anderen jenen, deren Firmen geschlossen haben und die nun abrupt einen anderen Tagesablauf bekamen. Viel mehr aber wohl als Ungemach gibt es etwas, wovon vor Corona nur zu träumen war: freie Zeit.

Doch ein urplötzliches Überangebot tatsächlich auch mit Genuss wahrzunehmen, bereitet ebenso Stress. Die sonst übliche Dauerhast durch den Tag plus Kurzzeitentspannung des Abends war längst Gewohnheit geworden, eben das normale Leben. Aber Leben kann, so man derzeit die Chance wahrnimmt, es zu üben, auch anders gehen. Seine neue freie Zeit sollte man deshalb nicht unbedingt dem weithin beworbenen Zeitvertreibkonsum ausliefern, sondern selbstbestimmt ausfüllen: individueller und elementarer, entspannter und befriedigender, weil mit eigener Zielsetzung. Egal ob mit Hobbys aller Art oder deren Neuentdeckung, mit sozialem Beistand und Hilfe für Nächste und Nahe, mit Sport oder auch mit erfrischender Mittagsruhe. Übrigens auch mit Vorfreude auf die neuen alten Möglichkeiten nach der Seuche. Denn es war ja wohl zuvor nicht alles schlecht, oder?

In der »Gut & schnell eG«, in der Sandra und Stefan ansonsten tätig sind, ist Betriebspause angesagt. Auch der alljährliche Firmenlauf Ende April ist vorerst auf September verschoben. Die beiden haben aber die Gunst der Stunde erkannt und ihre üblichen Trainingslauftage von zwei auf drei pro Woche erhöht. Sie wollen zumindest nicht schlechter abschneiden als im Vorjahr. 2019 waren 101 Starterinnen und Starter ins Ziel gekommen. Damals hatte Stefan doppelt so viele hinter sich gelassen, wie Sandra vor sich hatte. Sandra wiederum hatte im Ziel dreimal so viele hinter sich wie Stefan vor sich. Auf welchen Einlaufplatz kam Sandra?

Mike Mlynar

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