Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Keine Aufwandsentschädigung

Reisebüro auf Irrwegen

Doch der Reihe nach: Die betroffenen Verbraucher nahmen Kontakt zum Reisebüro auf, wo sie die Reise gebucht haben. Denn laut aktueller Gesetzeslage muss in diesem Fall der Reisepreis unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt zurückgezahlt werden.

Das genau Umgekehrte trat ein: Wenige Tage später erreichte die Verbraucher eine Rechnung vom Reisebüro. Es wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro für die Rückabwicklung der Mallorca-Reise verlangt.

Die Verbraucher sind irritiert. Müssen sie zahlen? Der Rat der Verbraucherzentrale ist eindeutig: Keine Zahlung leisten, da weder eine vertragliche noch sonstige rechtliche Grundlage für einen derartigen Zahlungsanspruch besteht. Das Reisebüro kann auf diesem Weg nicht zu Lasten des Verbrauchers seine wegfallenden Provisionen ausgleichen. vzsa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln