Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Warnung vor Betrugs- und Geldwäscheaktivitäten

Kriminelle in Corona-Zeiten

Erkenntnisse nationaler und internationaler Partner und eigene Auswertungen zeigten Anhaltspunkte für vorgetäuschte Angebote etwa für Schutzmasken und andere medizinische Produkte, um betrügerisch Zahlungen zu veranlassen. Außerdem warnt die FIU vor dem Anwerben ahnungsloser Personen als Finanz- und Warenagenten, die zur Durchführung von vorgeblich dringenden Transaktionen und Geschäften im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie missbraucht werden. Für angebliche Hilfsaktionen werden Spendenaufrufe fingiert.

Anhaltpunkte gibt es für Kreditanträge bei Banken unter Vorlage von Unterlagen oder Vorweisen von Mitteln zur finanziellen Soforthilfe als Liquiditätsnachweis. Darüber weist die FIU auf Versuche von Kriminellen hin, sensible Infos als Basis für weitere Delikte oder insbesondere für die Auslösung von Zahlungen zu erlangen - so durch betrügerische oder gefälschte E-Mails. Zudem nutzten Betrüger verringerte Kontrollmechanismen im Home-Office aus und spiegelten etwa den Anruf einer vorgesetzten Stelle vor.

Die FIU bittet alle Verpflichteten daher um besondere Aufmerksamkeit, damit die aktuelle Situation nicht für Geldwäsche und für sonstige Straftaten missbraucht wird. Insbesondere bei Betrugsverdacht sollte Kontakt mit den zuständigen Polizeibehörden aufgenommen und dort gegebenenfalls eine Strafanzeige erstattet werden.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die FIU kooperieren eng miteinander. BaFin/nd

Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) ist die nationale Zentralstelle für die Entgegennahme, Sammlung und Auswertung von Meldungen über verdächtige Finanztransaktionen, die im Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung stehen könnten.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln