Großeltern gefragt

Während der kontaktarmen Corona-Krise vermissen viele Familien Oma und Opa besonders. Denn normalerweise springen für rund 40 Prozent aller Familien mit Kindern unter 10 Jahren vor allem Großmütter in Notfallsituationen ein. Das geht aus einem aktuellen Forschungsprojekt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hervor.

Sind die Kinder noch nicht im Schulalter, ist die Hälfte der berufstätigen Mütter auf die Hilfe der Großeltern angewiesen. Noch unverzichtbarer bei der Betreuung sind Großeltern von Kleinkindern, deren Mama einen systemrelevanten Beruf (im Gesundheitswesen) ausübt. In 55 Prozent dieser Familien mit 2- bis 3-jährigen Kindern kümmern sie sich zeitweise um die Enkel. nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung