Zeitungsente

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Viel Mühe muss man sich offenbar nicht mehr machen, um eine Zeitungsente zu platzieren. Anders kann man es sich nicht erklären, wenn die Deutsche Presse-Agentur kleinlaut einräumt, zunächst berichtet zu haben, »dass ein angeblicher ›Verband der Automobillobby (VdA)‹ zu einer ›Feierstunde‹ unter dem Motto ›Freie Fahrt für freies Geld‹ auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude aufgerufen habe«. Andererseits, was scheint heutzutage noch unplausibel, wenn der britische Premierminister Boris Johnson im Nachhinein eigene Videobotschaften kürzen lässt, um nicht als einst unbesorgt in der Corona-Pandemie zu gelten, oder Donald Trump … Ach, die Aufzählung würde den Rahmen sprengen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kann man sich einfach nur zu gut im Champagnerbad mit Autolobbyisten vorstellen. Und die Kapitalisten sind inzwischen so dreist in der Selbstbedienung, dass man es ja beinahe schon als fast wahr ansehen kann. nic

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