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Kein Fußbreit den Faschisten

MEINE SICHT über die ekelhafte Hasspropaganda der AfD.

  • Lesedauer: 2 Min.
Die AfD im Berliner Abgeordnetenhauses.
Die AfD im Berliner Abgeordnetenhauses.

»Der Musel gehört aus dem Amt entfernt.« »Der gehört weggesperrt.« »Auf Hakan wartet Allah schon zur Abrechnung.« So klingen sie, die unzähligen widerlichen Kommentare unter dem widerlichen Hetzvideo gegen den Berliner Linke-Abgeordneten Hakan Taş, das die AfD-Fraktion im Abgeordnetenhaus am Donnerstag im Internet verbreitet hat.

Dass das Machwerk fast zur Gänze mit falschen Behauptungen arbeitet, verwundert nicht. Fakten haben die rechten Hetzer noch nie interessiert. Und natürlich ist die zeitliche Nähe des Clips zu einem rassistischen Vorfall in einer Rossmann-Filiale, bei der Taş eingegriffen hat, kein Zufall. Taş steht seit Jahren im Fadenkreuz neonazistischer Hasspropaganda.

Der aktuelle, auch handwerklich miserabel zusammengeschnittene Müll der Truppe unter ihrem vermeintlich so gemäßigten Fraktionschef Pazderski erinnert dabei an die ebenfalls über Jahre gefahrene und fleißig von der AfD befeuerte Hetzkampagne gegen Walter Lübcke. Der hessische CDU-Politiker wurde ermordet. Und genau darauf, auf Mord, zielen auch die Posts zahlreicher User unter den Beiträgen der Berliner AfD - ob es nun gegen Taş geht, die Verfassungsrichterin Barbara Borchardt oder die Grünen-Politikerin Aminata Touré.

Nicht wenige Menschen meinen, man könne sich - Stichwort Forst - selbst als Linker mit der AfD an einen Tisch setzen. Man ist es leid, es immer wieder betonen zu müssen: Nein, man kann mit diesen Hasspredigern nicht reden. Sie gehören mit aller Kraft bekämpft. Immer und überall.

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