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Die Coronakrise reißt große Löcher in die Wirtschaft. Viele Jobs sind unsicher. Wohl dem, der eine Arbeitsplatzgarantie hat - oder sich eine basteln kann. Mit dieser Frage beschäftigt sich auch Christian Lindner, und zwar ganz persönlich und unter Hochdruck. Der Mann, der seit fast sieben Jahren Vorsitzender der Spaßpartei FDP ist, hat sich eine raffinierte, fast schon hinterhältige Strategie einfallen lassen, die sein Auskommen sichern soll. Er wolle die FDP wieder in Regierungsverantwortung führen (wie gesagt, Spaßpartei) und will erst dann Platz für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin machen, wenn die FDP »erkennbar als Gestaltungsfaktor in einer Regierung« platziert ist. Er redet von einer Partei, die gerade Mühe hat, in den Umfragen nicht allzu weit unter die Fünf-Prozent-Marke zu rutschen. Aber genau das ist ja der Clou: Nur noch 25 Jahre Opposition, gern auch mal außerparlamentarisch, und dann steht dem fröhlichen Rentnerleben nichts mehr im Wege. wh

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Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

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