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  • Rechtsextremismus in der DDR

Staatsanwaltschaft Potsdam prüft ungeklärten Tod eines DDR-Vertragsarbeiters

Nach Angaben von Freunden wurde er 1986 in einem Zug von Neonazis zusammengeschlagen und ermordet

  • Lesedauer: 1 Min.
Jeden Mittwoch demonstrieren «Madgermanes» - so nennen sich Mosambiks einstige DDR-Vertragsarbeiter - vor dem Arbeitsministerium in Maputo für die Auszahlung ihres damals einbehaltenen Lohns.
Jeden Mittwoch demonstrieren «Madgermanes» - so nennen sich Mosambiks einstige DDR-Vertragsarbeiter - vor dem Arbeitsministerium in Maputo für die Auszahlung ihres damals einbehaltenen Lohns.

Potsdam. Der Tod des mosambikanischen DDR-Vertragsarbeiters Joao Manuel Diogo, der bis heute nicht geklärt ist, wird nun von der Staatsanwaltschaft Potsdam untersucht. Das teilte das brandenburgische Justizministerium in Potsdam am Montag auf eine Anfrage aus der Linke-Landtagsfraktion mit.

Der Afrikaner war am 30. Juni 1986 an der Bahnstrecke Dessau-Berlin tot neben dem Gleisbett aufgefunden worden. Nach Angaben von Freunden, die mit ihm unterwegs waren, war er im Zug von Neonazis zusammengeschlagen und an den Füßen gefesselt aus dem Zug geworfen worden. DDR-Behörden hatten den Fall als Unfall dargestellt. Die Potsdamer Staatsanwaltschaft will prüfen, ob es Anhaltspunkte für ein Ermittlungsverfahren gibt. dpa/nd

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