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Zeigen des Stinkefingers ist verbotene Kontaktaufnahme

Die Mutter erwirkte ein Kontaktverbot

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei einem erstmaligen Verstoß dagegen ist das Ordnungsgeld im unteren Bereich anzusiedeln. Die AG Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Zweibrücken (Az.: 6 WF 44/19).

Gegen den Vater des siebenjährigen Kinds erwirkten die Mutter und ihr Lebensgefährte ein Kontaktverbot. Dies erfolgte als Maßnahme nach dem Gewaltschutzgesetz.

Innerhalb der sechsmonatigen Frist zeigte der Vater dem Lebensgefährten der Mutter den Stinkefinger. Bei dieser zufälligen Begegnung war auch das Kind dabei. Der Lebensgefährte beantragte die Festsetzung eines Ordnungsgelds.

Das Zeigen des Stinkefingers stelle einen Verstoß gegen das Kontaktaufnahmeverbot dar, so das Oberlandesgericht. Dies gelte auch, wenn es sich lediglich um eine zufällige Begegnung handele.

Da es der erste und ein nicht schwerwiegender Verstoß gewesen sei, sei ein Ordnungsgeld im unteren Bereich (100 Euro) oder ersatzweise zwei Tage Ordnungshaft angemessen. DAV/nd

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