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Tourismusregionen rüsten digital auf

Flächendeckend sollen interaktive Infopunkte Ostbrandenburg für Besucher attraktiver machen

Beeskow. Damit sich Besucher in Brandenburg besser über touristische Angebote im Land informieren können, werden immer mehr festinstallierte digitale Infopunkte eingerichtet. Vorreiter ist Ostbrandenburg. In den Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree und in Frankfurt (Oder) sollen nach Angaben der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) flächendeckend 125 digitale »Touchpoints« aufgestellt werden. An ihnen können sich Gäste künftig beispielsweise über Ausflugsziele, Öffnungszeiten und Gästebetten informieren. Das Projekt wurde am Dienstag in Beeskow (Oder-Spree) durch das Umweltministerium vorgestellt.

22 dieser neuen Infostelen seien bereits aufgestellt, weitere 33 sollen in der kommenden Woche, die restlichen bis Ende September folgen, sagte Ellen Rußig, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree. Dafür stellt das Ministerium 399 800 Euro aus dem LEADER-Kooperationsprojekt zur Entwicklung von ländlichen Räumen bereit.

»Die Touchpoints sind ein digitaler Service, der Gästen, aber auch touristischen Anbietern zugute kommt. Der Gast findet den Anbieter - der Anbieter findet den Gast«, erklärte TMB-Sprecherin Birgit Kunkel. So könne man über eine Chat-Funktion Mitarbeiter der Tourismus-Information direkt erreichen. »Gerade in Zeiten von Corona, wo noch nicht alles geöffnet hat, kann man sich gut informieren und Plätze buchen.«

Die Infopunkte deckten gerade in einem Flächenland wie Brandenburg Informationsdefizite ab, so Kunkel. Dem im Jahr 2018 mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichneten ContentNetzwerk Brandenburg, das hinter den »Touchpoints« steckt, arbeiten Mitarbeiter aus den verschiedenen Reiseregionen des Landes zu und pflegen aktuelle Daten ein. dpa/nd

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