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Sheriff in Florida untersagt Masken

Höchste Zahl an Coronatoten in 24 Stunden seit Ende Mai in USA

Berlin. In den USA hat eine Coronavirus-Infektion an einem Tag so viele Opfer gefordert wie seit Ende Mai nicht mehr. Binnen 24 Stunden gab es fast 56 000 bekannte Neuinfektionen und rund 1500 Tote, wie aus Zahlen der Universität Johns Hopkins in Baltimore am Donnerstag hervorging. Am 27. Mai waren 1522 Corona-Tote gemeldet worden. Den Höchststand gab es Mitte April mit 2666 Todesfällen. In den USA mit ihren 330 Millionen Einwohnern infizierten sich laut Johns Hopkins Universität bisher knapp 5,2 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2, mehr als 166 000 Menschen starben. Experten rechnen mit einer merklichen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Im US-Bundesstaat Florida hat ein Sheriff seinen Untergebenen das Tragen von Corona-Schutzmasken untersagt. »Masken werden nicht getragen«, schrieb Billy Woods in einer E-Mail an seine Kollegen, wie die Zeitung »Ocala Star Banner« am Mittwoch berichtete. Das Tragen von Masken ist in Florida keine Pflicht, es wird aber empfohlen. Der Bundesstaat ist besonders stark von der Epidemie betroffen. Woods ist Leiter der Polizeibehörde in Marion County, das in Zentralflorida liegt. Das Maskenverbot gelte auch für Besucher der Polizeibehörde. Auf Facebook gab Woods an, dass er wegen seiner Entscheidung mit US-Präsident Donald Trump telefoniert habe.

Griechenland hat die erste Corona-Infektion in einem Flüchtlingslager auf einer Insel gemeldet. Ein 35-Jähriger aus Jemen sei im Lager Vial auf Chios am Mittwochabend positiv getestet worden, hieß es am Donnerstag aus dem Migrationsministerium. Er sei im Krankenhaus unter Quarantäne. Im Lager Vial wohnen mehr als 3800 Bewohner, über drei Mal mehr als dessen reguläre Aufnahmekapazität. Am Mittwoch hatte Griechenland mit insgesamt 262 Neu-Infektionen landesweit in 24 Stunden die höchste Zahl seit Beginn der Krise gemeldet.

Das Himalaya-Königreich Bhutan hat einen ersten landesweiten Lockdown verhängt, nachdem eine mit dem Coronavirus infizierte Frau durch das kleine Land gereist war. Die 27-jährige Bhutanesin sei nach ihrer Rückkehr aus Kuwait in der vorgeschriebenen Quarantäne zunächst negativ auf das Virus getestet worden, hieß es. Ein weiterer Test sei später jedoch positiv ausgefallen. Da war die Frau aber bereits mit mehr als 200 Menschen in Berührung gekommen. In Bhutan gibt es nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 128 bekannte Coronafälle.

In Südafrika hat sich die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt. Die Zahl der Neuinfektionen lag nach Zahlen der Regierung vom Mittwochabend in dieser Woche bei 2500 bis 3000 Fällen pro Tag. Ende Juli waren täglich zwischen 11 000 und 14 000 neue Covid19-Fälle gemeldet worden. Südafrika ist das am schwersten getroffene Land in Afrika und liegt weltweit auf Platz fünf, hinter den USA, Brasilien, Indien und Russland.

In Peru war am Mittwoch die Rekordzahl von 8875 Neuinfektionen an einem Tag verzeichnet worden. Nach Brasilien und Mexiko ist Peru das Land mit der dritthöchsten Zahl von Coronavirusfällen und Toten in Lateinamerika. Fast 500 000 Ansteckungsfälle sowie 21 700 Tote wurden bis Mittwoch gezählt.Agenturen/nd

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