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Die Mühen der Pandemie-Ebene

Ulrike Henning warnt vor der Illusion unbegrenzter Möglichkeiten

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: 1 Min.
Testen, testen, testen ist nicht mehr das Mittel der Wahl.
Testen, testen, testen ist nicht mehr das Mittel der Wahl.

Testen, testen, testen - die Parole aus den Anfangszeiten der Coronakrise ist offenbar hinfällig geworden. Die medizinischen Labore erreichen langsam ihre Kapazitätsgrenzen. Lieferschwierigkeiten bei den Verbrauchsmaterialien, Fachkräftemangel und nötige Reparatur- und Wartungsarbeiten fordern ihren Tribut. Die Neuausrichtung der deutschen Teststrategie ist allerdings erst eingeleitet - für Reiserückkehrer sieht es eher wieder regulär nach präventiver Quarantäne aus. Es könnte sein, dass Tests für sie, zumal, wenn die Urlauber symptomfrei sind, nicht mehr lange kostenfrei sein werden. Zur Erinnerung: Auch nötige Reiseimpfungen gehören schon länger zu den Urlaubskosten, die Fernwehkranke selbst aufbringen.

Insgesamt muss die Strategie kleinteiliger werden: Es sind Prioritäten zu setzen. Kandidaten für die vorderen Plätze in der Schlange sind Menschen mit Risikofaktoren oder mit Symptomen, dazu medizinisches Personal. Massenhafte Schnelltests mit regelmäßigen Falschmeldungen sind kein Ausweg. Auch im deutschen Gesundheitssystem sind die Ressourcen nicht unendlich. Der Verweis auf die bislang gängigen Hygienevorschriften für den Rest der Bevölkerung ist richtig, greift aber ebenfalls zu kurz. Noch ist nicht durchgängig klar, was davon für wen sinnvoll ist und was nicht.

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