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Wandern mit Abstand ist unbedenklich

Eine nd-Wanderung wie noch nie

Ausflug der Leser am 13. September ab S-Bahnhof Berlin-Hermsdorf unter Corona-Bedingungen

Von Andreas Fritsche und Ulrike Kumpe

Wir hatten uns im Frühjahr die Strecke für die nd-Wanderung im April genau angesehen. Beim Ablaufen ging es einmal nicht weiter, weil eine Wiese weiträumig mehr als knöcheltief unter Wasser stand. Wir mussten uns seitlich durch einen Schilfgürtel drücken und rätselten, wie das Problem gelöst werden könnte. Die Frage stellte sich dann aber nicht mehr, weil die nd-Frühjahrswanderung wegen der Coronakrise erstmals seit dem Jahr 1969 ausfallen musste.

Nun soll der geplante Leserausflug am 13. September nachgeholt werden. Eine nasse Wiese wird nach der Hitze im Sommer und der anhaltenden Trockenheit kein Problem sein. Doch die Coronakrise ist noch nicht ausgestanden. Wir wissen nicht, wann die Maßnahmen zur Eindämmung aufgehoben werden und eine Wanderung wie gewohnt machbar sein wird. Derzeit sieht es sogar danach aus, dass die zwischenzeitlich etwas gelockerten Kontaktbeschränkungen angesichts steigender Infektionszahlen wieder verschärft werden.

Ein Beisammensein in einer Gaststätte am Ziel der Wanderung mit Programm wird leider vorerst nicht möglich sein. Wir möchten den Termin diesmal aber nicht komplett ausfallen lassen und die Möglichkeiten nutzen, die sich im Gegensatz zum April eröffnen. Deshalb soll gewandert werden, wenn auch nicht gefeiert werden darf. Wir müssen uns an Auflagen halten, die mit dem Gesundheitsamt des Bezirks Reinickendorf abgeklärt sind, das gegen die Wanderung in der nachfolgend beschriebenen Weise keine Bedenken hegt. Es ist sehr zu empfehlen, sich Proviant einzupacken.

Gestartet wird am 13. September von 8 bis 11 Uhr am S-Bahnhof Berlin-Hermsdorf. Den Zeitrahmen von drei Stunden - in den letzten Jahren hatte es Starts nur noch von 9 bis 11 Uhr gegeben - haben wir extra gewählt, um das Teilnehmerfeld zu entzerren. Da in Bus und Bahn eine Mund-Nasen-Bedeckung ohnehin vorgeschrieben ist, bitten wir, die Maske bis zur Ausgabe der kostenlosen Start- und Wanderkarten am nd-Stand nicht abzulegen und sie spätestens im Zielbereich wieder anzulegen. Um Warteschlangen zu vermeiden, geben wir die Startkarten an mehreren Punkten aus und nehmen sie am Ziel auch an mehreren Punkten entgegen. Kommt es doch zu einer kleinen Schlange, so halten sie bitte Abstand voneinander. Als Veranstalter sind wir verpflichtet, mögliche Infektionsketten nachzuweisen. Daher auch hier die Bitte an alle Teilnehmer, die Startkarten vollständig und korrekt auszufüllen und diese auch abzugeben, wenn sie eigentlich nicht am Quiz teilnehmen möchten.

Die Preise, Hauptpreis ist wieder ein Fahrrad, können nicht wie gewohnt vor Publikum in der Gaststätte am Ziel verlost werden. Wie ziehen die Gewinner anschließend und benachrichtigen diese. Die Antworten auf die Quizfragen finden sich, so unwahrscheinlich das jetzt klingen mag, bereits alle in diesem Zeitungsbeitrag.

Ziel der Wanderung ist die Gegend der alten Fasanerie am Freizeitpark Lübars, konkret die Quickbornerstraße, Ecke Fasanerie. Von dort verkehren zwei Buslinien. Da die Teilnehmer der Wanderung diesmal notgedrungen so abfahren, wie sie am Ziel ankommen, und nicht erst in der Gaststätte auf die Verlosung warten, dürfte es nicht zu überfüllten Fahrzeugen kommen. Einen Kilometer entfernt befindet sich eine Haltestelle der Straßenbahn, rund drei Kilometer entfernt ist die S- und U-Bahnstation Wittenau.

Das eigentlich Wichtigste hier ausnahmsweise zum Schluss: Unser bewährter Wanderleiter Gerhard Wagner hat wieder besonders schöne Strecken ausgesucht, entlang an Wasserläufen und Seen, über Wiesen und durch Wälder, zu nennen wären hier beispielsweise der Hermsdorfer See und der Ziegeleisee. Da gegen den Aufenthalt unter freiem Himmel und an der frischen Luft auch unter den Bedingungen der Coronakrise nichts einzuwenden ist, verspricht diese Wanderung den Teilnehmern ein schönes Naturerlebnis. Zur Auswahl stehen eine sieben Kilometer kurze und eine 15 Kilometer lange Strecke. Es ist außerdem möglich, die lange Strecke um drei Kilometer abzukürzen.

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