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Schneller als die Männer: Nathalie Pohl mit Weltrekord

Schneller als die Männer: Nathalie Pohl mit Weltrekord

La Coupe Point. Mit einer sensationellen Zeit von 5:29:37 Stunden hat Nathalie Pohl am Montag als Schnellste überhaupt den Jersey-Kanal durchschwommen. Die 22,5 Kilometer lange Strecke vom Startpunkt La Coupe Point auf der größten Kanalinsel Jersey bis zum französischen Festland bewältigte die Extremschwimmerin in Rekordzeit - fast eine Stunde schneller als die bisherige Rekordhalterin und über eine Viertelstunde schneller als alle männlichen Schwimmer.

Der Ärmelkanal kann mit Wassertemperaturen unter 20 Grad, stürmischem Gewässer und unberechenbaren Strömungen besonders herausfordernd sein. Auch die 25-Jährige hat das bereits erfahren. »Dies ist mein drittes Schwimmen im Ärmelkanal. Das erste Mal hat es mich fast das Leben gekostet. Es hat mir gezeigt, dass man über die eigenen Grenzen hinauswachsen muss, um erfolgreich zu sein. Dass ich genau hier jetzt einen Weltrekord erreiche, ist für mich unglaublich«, sagte sie.

Es ist Pohls zweiter Weltrekord: Vor vier Jahren hat sie die Straße von Gibraltar als Schnellste durchschwommen. Die Vorbereitung dafür ist extrem umfangreich. Mehrere Stunden täglich verbringt sie im Wasser und im Kraftraum. Allein in diesem Jahr schwamm sie schon mehr als 1000 Trainingskilometer und arbeitete dabei kontinuierlich an ihrer Technik. In den Weltmeeren ist aber nicht nur körperliche Fitness wichtig. Auch die mentale Stärke entscheidet darüber, wie ein Schwimmen ausgeht.

Eines treibt die Hessin dabei immer an. Als erste Deutsche will sie die sieben bedeutendsten und zugleich gefährlichsten Meerengen der Welt bezwingen. Im kommenden Jahr möchte sie diesem Ziel noch ein Stück näher kommen - zunächst in der Cook-Straße zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands. Der Kaiwi-Kanal auf Hawaii und der Nordkanal zwischen Irland und Schottland sollen anschließend die »Ocean’s Seven« komplett machen. Agenturen/nd

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