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Auch Warnen will gelernt sein. Diese gerade für Deutschland sehr bestürzende Erkenntnis musste leider zum ersten Warntag der Republik am Donnerstag gezogen werden. Betrüblich, schließlich hat auch gerade die Autoindustrie einen ziemlichen Durchhänger. Von der Wurst - Stichwort Tönnies - gar nicht zu sprechen. Dass es ums Brot auch nicht so gut bestellt ist, berichten Verbraucherzentralen und -magazine in schönster Regelmäßigkeit. Aber die Warnung gehört doch ganz besonders zum deutschen Gemütswesen. Denn sie ist schließlich die Zwillingsschwester der Angst, der »German Angst«, wie sie schaudernd-liebevoll im angelsächsischen Raum genannt wird. Immerhin hat der Hit der 1980er es als »le waldsterben« sogar in die französische Sprache geschafft. Und der Wort-Exportschlager »Kindergarten« ist ja schließlich auch mit sehr vielen Ängsten besetzt. Lernt das Kind, mit anderen umzugehen? In der Krise geht es auch um die Durchsetzungsfähigkeit. Das teilweise technische Scheitern des Warntags hatte übrigens einen sehr deutschen Grund: Es wurde zu viel gewarnt. nic

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