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Musks Muskelspiele

Kurt Stenger über die Klage von Autokonzernen gegen US-Strafzölle

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: 1 Min.
US-Strafzölle: Musks Muskelspiele

Elon Musk will möglichst rasch den Mars besiedeln, doch noch muss sich der umtriebige Unternehmer mit ganz irdischen Problemen herumschlagen. Zum Beispiel den Strafzöllen der USA gegen China, die Musks Autofirma Tesla viel Geld kostet, da viele Bauteile von dort importiert werden müssen. Jetzt aber reicht es dem Unternehmen, das wie auch mehrere andere Autokonzerne Klage vor einem Handelsgericht gegen die US-Regierung eingereicht hat. Musk will nicht nur die »willkürlichen und launenhaften« Zölle zu Fall bringen, sondern verlangt zudem Schadenersatz.

In der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfs kann man das juristische Vorgehen auch als Wahlempfehlung für die US-Bürger verstehen. Angesichts der globalisierten Produktion schadet Trumps cholerische Handelspolitik auch vielen US-Firmen. Gerade Tesla ist derzeit natürlicher Verbündeter der Demokraten, die eben im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien ein Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren bis 2035 beschlossen haben, was dem in den Massenmarkt drängenden Elektroautohersteller einen weiteren Schub bringen dürfte.

Dass ein US-Gericht die Zölle nun kippt, ist unwahrscheinlich. Aber so ganz ohne Muskelspiele gibt ein Elon Musk nicht klein bei.

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