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Molly unterwegs

Panseneis zum Trost

Los geht’s! Eine Woche in die hügelige Landschaft Rügens. Packen meine Menschen das Zelt aus, heißt es für mich, dass sie entspannt sind, morgens keine Hektik ausbricht und vor allem, dass man stundenlang zu Fuß und neben dem Fahrrad durchs Gelände streifen kann. Inbegriffen stundenlange Strandspaziergänge.

Wobei sich mir persönlich immer noch nicht erschlossen hat, was daran so aufregend sein soll, wo doch gleich hinterm Strand der Wald liegt und dort jede Menge Gerüche und ein wunderbarer Hindernisparcours vorhanden sind. Immerhin nehmen sie Rücksicht und rasen erst einmal mit mir durch den Wald, bevor es dann wieder auf den Sandstreifen geht, der nicht viel zu bieten hat.

Radtouren sind einfach etwas anderes. Die Reisegeschwindigkeit ist angemessen - zu Fuß sind Menschen furchtbar langsam. Der Nachteil an dem Weg im Sommer ist allerdings, dass man an der Leine bleiben muss. Und so ging es den hügeligen Steilküstenweg Richtung Kap Arkona hinauf bis Vitt.

Für Hunde keine schlechte Adresse: Wo viele Menschen an touristischen Orten sind, gibt es jede Menge zu futtern. Heruntergefallene Pommes, Currywurstreste, Fischabfälle - einfach super. Meine Menschen machen allerdings an solchen Orten immer einen recht angestrengten Eindruck. Sie scheinen von dem Essen nicht sehr begeistert zu sein. Und so radeln sie schnell weiter zum steinigen Strand unterhalb der Steilküste, der immerhin auch »Jagdhundekino« im Programm hat. Hier könnte ich Stunden zubringen und den übers Wasser zischenden Schwalben zuschauen.

Das Vergnügen währte leider nicht ewig, aber immerhin bekam ich zum Trost ein leckeres Panseneis. Kein Witz - der Verkaufsstand am Eingang von Vitt hat auch an uns Vierbeiner gedacht!

Aufgeschrieben von Ulrike Kumpe

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