Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Unfallgefahren im herbstlichen Garten

Die Gartenkolumne

  • Von Ken Hauser, TÜV Thüringen
  • Lesedauer: 2 Min.
Unfallgefahr Nr. 1: die Leiter
Unfallgefahr Nr. 1: die Leiter

Ein Großteil der Unfälle geschieht aufgrund von Unachtsamkeit und Leichtsinn. Ein Sturz von der Leiter oder tiefe Schnittverletzungen können schwerwiegende Folgen haben.

Gerät eine Leiter einmal ins Rutschen, ist ein Absturz programmiert. Ergo muss vorher auf einen sicheren Stand auf festem Untergrund geachtet werden. Mit einem Bein auf einem Ast hat niemand sicheren Halt. Also beim Arbeiten auf Leitern mit beiden Beinen auf der Sprosse zu stehen. Die drei letzten Stufen sind tabu. Die Gefahr, nach vorn oder zur Seite überzukippen, ist zu groß. Die Leiter durch ein Spannband zusätzlich sichern, ist immer gut.

Für das Arbeiten an Bäumen sind Anlegeleitern bzw. die speziell dafür gedachten Obstbaumleitern die beste Wahl. Und: Immer festes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen tragen.

Erhebliche Gefahren gehen auch von Heckenschneidern und Kettensägen - heutzutage Standardausrüstung vieler Hob- bygärtner. Die Sicherheitshinweise des Herstellers sind unbedingt zu beachten. Zum eigenen Schutz empfehlen sich Schutzbrille, Schutzhandschuhen, Schnittschutzhose und Sicherheitsschuhwerk.

Zu den Pflichten eines Gartenbesitzers gehört, im Herbst noch einmal den Rasen mähen. Auch hier die bekannten Sicherheitshinweise beachten. Schnell können weggeschleuderte Steine oder Aststückchen zu Geschossen werden. Zwar weiß jeder, dass beim Elektro-Rasenmähen auf die Kabelführung zu achten ist, trotzdem passieren auch hier immer wieder Unfälle durch Leichtsinn. Vorsicht: Bei Kantenschneidern und Sicherheitsschuhwerk tragen.

Viele Gartengeräte verursachen erhebliche Lärmpegel. Hie ist ein Gehörschutz wichtig. Auch ist auf Anwohner und Nachbarn Rücksicht zu nehmen. Für das Arbeiten mit motorgetriebenen Gartengeräten sind unbedingt die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten. Verschiedene Gesetze und Verordnungen regeln die Zeiten für deren Gebrauch, die örtlich unterschiedlich sein können. Denn: Mancher Laubbläser kann es locker mit einem Presslufthammer aufnehmen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln