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Es braucht direkte Hilfe für Menschen in Moria

  • Von Anne Schindler, Genossenschaft SolidariTrade
  • Lesedauer: 2 Min.
Es braucht direkte Hilfe für Menschen in Moria

Das überfüllte Geflüchtetencamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist zum Symbol geworden. Symbol für Elend und Leid, in dem Geflüchtete ausharren müssen, die auf ein anderes, besseres Leben hofften. Symbol für eine Abschottungspolitik der EU, die auf Abschreckung, illegale Push Backs und Gewalt setzt. Symbol für ein Europa der Mauern und Zäune.

Nachdem das Camp Mitte September 2020 abbrannte und notdürftig auf einer ehemaligen Militärbasis wieder errichtet wurde, sorgen nun erste Herbststürme für Überschwemmungen. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal. Es gibt weder ausreichend Duschen noch WC´s. Helfer*innen vor Ort werden durch neue Gesetze und durch die griechische Polizei kriminalisiert.

Wir möchten diese unhaltbare Situation nicht länger hinnehmen. Neben Druck auf die politischen Verantwortlichen braucht es direkte Hilfe. Bis zum Ende des Jahres geht daher von jedem verkauften Liter Olivenöl ein Euro an die Organisation »stand by me lesvos« .

»Stand by me lesvos« ist eine lokale Nichtregierungsorganisation, die 2017 von Lesviot*innen gegründet wurde. Sie hilft den Menschen in Moria, organisiert Bildungsmaßnahmen, berät Geflüchtete und unterstützt das Moria Corona Awareness Team und die White Helmets Moria. Beides sind selbstorganisierte Gruppen, die über Corona und Hygienemaßnahmen informieren, Müll beseitigen und Masken nähen. Sich also in Moria für eine Verbesserung der Lebensbedingungen einsetzen, soweit dies überhaupt möglich ist.
Mehr Infos: https://standbymelesvos.gr https://solidaritrade.de/ Bestellen Sie jetzt unser Olivenöl und unterstützen die Menschen in Moria. #leavenoonebehind und #endalllager

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