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In die Heimat Tschingis Aitmatows

nd-Leserreise mit Dr. Irmtraud Gutschke im September nach Kirgistan

HEIDI DIEHL

Das wird eine märchenhafte Reise: Begleiten Sie Dr. Irmtraud Gutschke vom 5. bis 15. September 2021 auf den Spuren des kirgisischen Dichters Tschingis Aitmatow! Ganz entspannt fliegen Sie mit Aeroflot über Moskau in die Heimat des großen Schriftstellers nach Bischkek, die Hauptstadt Kirgistans. Man kann sich nur noch schwer vorstellen, dass die heute größte Stadt des Landes einst eine winzige Karawanenstation an der Seidenstraße war. Heute prägen große Parks und Monumentalbauten aus der Sowjetzeit die Metropole. Breite Boulevards mit Cafés und Restaurants laden zum Bummeln und Verweilen ein. Auf einer Tour durch die Stadt werden Sie den zentralen Al-Too-Platz mit dem Tschingis-Aitmatow-Denkmal und dem Opern- und Balletthaus besuchen und durch den Dubowy-Park schlendern.

Nach dem Stadterlebnis geht es am nächsten Tag ins Talas-Tal mit seiner märchenhaften Natur und atemberaubenden Panoramen. Auf der Fahrt passieren Sie den Pass Töö Aschuu und den Ötmök-Pass, beide über 3300 Meter hoch. Der Legende nach soll der Nationalheld Manas aus der kirgisischen Mythologie in der Region Talas geboren worden sein. Seine Heldentaten werden in dem Manas-Epos, dem bedeutendsten Werk der klassischen kirgisischen Literatur beschrieben. Mehr über den Nationalhelden erfahren Sie dann im Manas-Museum.

Auch Tschingis Aitmatow stammt aus dieser Region. Geboren wurde er 1928 in Scheker, wo er auch viele Jahre seiner Kindheit und Jugend verbrachte. In seinen Geburtsort führt die Tour am vierten Tag der Reise. Selbstverständlich gibt es dort ein Museum für den weltbekannten Volksdichter, das auf Ihrem Besichtigungsprogramm steht. Hier erfahren Sie viel über das Leben und Schaffen des Schriftstellers, dessen Werke in mehr als 176 Sprachen übersetzt wurden und in einer Auflage von mehr als 100 Millionen Exemplaren erschienen.

Das Abendessen werden Sie an diesem Tag bei einer kirgisischen Gastfamilie einnehmen und nach einer entspannten Nacht am nächsten Tag nach Bischkek zurückfahren, wobei die Tour durch unglaubliche Schluchten führt und Sie über die gesamte Strecke ein beeindruckendes Bergpanorama bewundern können.

Nach diesen Erlebnissen für den Geist, schließt sich nun etwas für die Seele an. Der Weg führt Sie nach Tscholponata, in einen Badeort am Nordufer des Sees Yssykköl. Hier besichtigen Sie das Kulturzentrum Ruh Ordo, das den Namen des berühmten Schriftstellers trägt. Es ist ein einzigartiges Kulturzentrum, direkt am Ufer des Sees, dem Aitmatow in seinen Werken ein beeindruckendes Denkmal gesetzt hat. Am Nachmittag werden Sie im Amphitheater Ak-Maral am Ufer des Sees eine Lesung erleben.

Eine Schifffahrt auf dem Yssykköl, Pferdespiele und Baden im »heiligen See« steht auf dem Programm des siebten Tages. Doch Achtung: Der Yssykköl ist nichts für »Weicheier« - die Wassertemperatur liegt im September nur bei 10 bis 15 Grad. Doch wer sich hineinwagt, wird hinterher ganz sicher sehr euphorische Gefühle haben.

Tag acht geht es nach Rot Front. Das ist mitnichten ein Kampfspruch, sondern es handelt sich dabei um eine ehemalige deutsche Siedlung, in der noch heute einige wenige deutsche Familien leben. Eine davon werden Sie besuchen und bei Kaffee und Kuchen mehr über das Leben im Ort erfahren. Nach dem Abendessen fahren Sie zurück in Ihr Hotel nach Bischkek.

Der nächste Tag steht noch einmal ganz im Zeichen Aitmatows. Am neunten Tag besichtigen Sie zunächst das ihm gewidmete Museum in der kirgisischen Hauptstadt; anschließend geht es zu der Gedenkstätte Ata Bejit, die von den Kirgisen als das »Grab der Väter« bezeichnet wird. Hier - wunderschön an den Ausläufern des Tienschan-Gebirges gelegen - fand Aitmatow neben seinem Vater die letzte Ruhe.

Zum Ausklang dieser unvergesslichen Reise gibt es am letzten Tag noch die Gelegenheit, auf dem Osch-Basar ein paar Souvenirs zu kaufen. Der Nachmittag bleibt zur individuellen Verfügung und einem letzten Bummel durch Bischkek, bevor es am nächsten Morgen zurück nach Deutschland geht.

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