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Aufgepasst, Corona-Bürger: Nach Lockdown, Social Distancing und Home Schooling kommt die nächste Phase – Terminshopping. Einkaufen ja, aber nur nach Anmeldung. Völlig klar, was das bedeutet: Termine werden weggehen wie Klopapier im letzten Frühjahr oder Selbsttest-Kits frühmorgens bei Aldi. Vergesst Bitcoins, Termine sind die neue Währung. Deshalb: Erst mal Termine hamstern, egal wofür und gleichgültig, ob man sie braucht. Wer weiß, wozu sie noch mal gut sind. Benötigt man beispielsweise etwas aus dem Baumarkt – sagen wir, von Toom –, hat aber einen Termin im Waffenladen, dann schaut man bei Twitter oder Facebook rein. Dort sucht jemand Waffenladen und bietet Herrenausstatter. Sofort tauschen! Denn für den Herrenausstatter bietet jemand Reisebüro, das man wiederum gegen Elektronikgeschäft eintauschen kann. Und das braucht jemand, der dafür den Termin in der Fahrradwerkstatt loswerden will. Dann ist man zwar immer noch nicht am Ziel. Aber erstens: Das Ziel ist nichts, die Bewegung alles (Bernstein). Und zweitens: Alle Wege führen zum Toom (Volksmund).wh

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