Eine Zukunft für Syriens Kinder

Cyrus Salimi-Asl fordert ein Ende des 10-jährigen Krieges

  • Von Cyrus Salimi-Asl
  • Lesedauer: 1 Min.

Das Morden, Verschleppen und Foltern geht nun schon zehn Jahre. Und, wenig überraschend, leiden im Syrien-Krieg vor allem die Kinder. Wie im Jemen. Wie in Afghanistan. Wie in so vielen anderen Ländern. Laut Terre des hommes sind 12 000 Kinder in Syrien getötet worden - bei Bombenangriffen auf ihre Wohnungen oder erschossen beim Spielen. Kinder wurden gefoltert oder als Soldat*innen rekrutiert für einen Krieg, den die Erwachsenen kämpfen, mit Waffen, die ihnen andere Erwachsene verkauft haben.

Aufrufe, die Kämpfe einzustellen, verhallen fast ungehört. Keine der Kriegsparteien macht den ersten Schritt, um den Krieg zu beenden, und hat dafür »gute« Gründe: der eigene Machtsessel, geostrategische Vorteile, ideologischer Größenwahn, hegemoniale Ambitionen, Waffengeschäfte etc. Es ist schon lange ziemlich gleichgültig, wer diesen Krieg warum begonnen hat oder die Schuld daran trägt. Klar ist: Alle Konfliktparteien haben Blut von Kindern an ihrer Kleidung. Jetzt zählt nur eins: Dieser Krieg muss ein Ende finden, damit die Kinder Syriens eine Zukunft haben. Bis dahin muss die sogenannte Staatengemeinschaft, müssen die Erwachsenen ihr Portemonnaie weit öffnen, denn 13 Millionen Menschen, darunter viele Kinder, hungern und leben in Behausungen ohne Wasser und Strom.

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