Wildes Brandenburg

»Der Biberpelz« von Gerhart Hauptmann am Gorki Theater Berlin

  • Von Christoph Funke
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Katze auf dem heißen Blechdach? Nein, Mutter Wolffen auf der heißen Herdplatte. Aber der Reihe nach. Im Gorki Theater Berlin geht es, vertraut man Programmheft und Besetzungszettel, um Gerhart Hauptmanns 1893 im Deutschen Theater uraufgeführte Diebeskomödie »Der Biberpelz«. Die spielt, gibt der Dichter an, irgendwo um Berlin »gegen Ende der achtziger Jahre«, also der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Das muss schnell vergessen werden.

Was bei Armin Petras auf die Bühne kommt, spielt heute, und besonders gern in Brandenburg, in »zukünftiger Wildnis«, wie das Theater dekretiert. So auch hier. Und deshalb hat sich Hauptmanns Stück der Spannung zwischen profitgierigem Aufbruch und aus Ruinen kriechender Verwahrlosung zu stellen, mit seinen Figuren, seiner Geschichte, seiner Sprache.

Mutter Wolffen ist die resolute Unternehmerin, bereits einigermaßen behaglich ausgestattet (Bühne: Annette Riedel), also nicht nur mit dem Elektroherd,...

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