Die Kultur der Entschleunigung

Der linke Bahnexperte Winfried Wolf plädiert für eine umweltschonende Verkehrspolitik

  • Von Tim Engartner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Widerspruch zwischen privaten und öffentlichen Interessen ist im Bahnsektor nicht auflösbar – so die Kernthese eines neuen Buches.

In Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen rollen mehr Autos über die Straßen als in Indien und China zusammen – noch. Sollten jedoch die beiden aufstrebenden Volkswirtschaften bis 2020 nur die Pkw-Dichte erreichen, die es 1989 auf dem Gebiet der DDR gab, wird sich dadurch die Zahl der Autos weltweit verdoppeln. In Europa wiederum hat sich die von Flugzeugen erbrachte Verkehrsleistung in den letzten 25 Jahren verdreifacht. Die externen Kosten, die der Straßen- und Luftverkehr weltweit durch Unfälle, Gesundheitsschäden infolge von Lärm und Luftverschmutzung sowie durch die Zerschneidung der Landschaft verursacht, werden mit mehr als 630 Milliarden Euro pro Jahr veranschlagt.

Diese Fakten hat Winfried Wolf in seinem Buch »Verkehr. Umwelt. Klima. Die Globalisierung des Tempowahns« zusammengetragen. Die alarmierende Botschaft geht weit über die übliche Besorgnis hinaus, dass Deutschland zur »Asphaltrepublik« mutier...

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