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Unfälle, Strahlung, Müllentsorgung

Die Atomkraft hilft beim Kampf gegen den Klimawandel nicht weiter. Auch sie stößt Treibhausgase aus und ist nicht umweltfreundlich. Erstens gibt es eine zumindest latente Unfallgefahr. Neben großen Katastrophen wie 1986 in Tschernobyl kommt es regelmäßig zu kleineren Störfällen. Wie zuletzt in diesem Jahr die Pannenserie in den von Vattenfall betriebenen AKWs Krümmel und Brunsbüttel.

Zweitens stoßen die Kernreaktoren ganz ohne Unfall schon im Normalbetrieb Radioaktivität aus und leiten diese ins Wasser. An mehreren Standorten von Atomkraftwerken haben Studien eine erhöhte Kindersterblichkeit beschrieben.

Und drittens bleibt die noch immer unbeantwortete Frage nach der Entsorgung des Atommülls. Die stark strahlenden Abfälle müssen über Jahrtausende sicher verwahrt werden. Dass es auf der ganzen Welt noch kein Endlager gibt, wurde erst vergangene Woche bei einem internationalen Wissenschaftler-Kongress in Braunschweig bestätigt. Noch nicht einmal für den weniger stark strahlenden Schrott gibt es sichere Lösungen. Hierzulande muss das Endlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) nach Salzabbrüchen notgesichert werden. Und das Endlager Asse (Niedersachsen) droht voll Wasser zu laufen. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bezeichnet Asse als »GAU« (größten anzunehmenden Unfall) für die Endlagerung.

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