• Politik
  • ND-Serie zum UN-Klimagipfel in Bali

Die Kernkraft ist nicht umweltfreundlich

CO2-Bilanz fällt nur dann günstig aus, wenn die Stromerzeugung ohne die vorgeschalteten Prozesse betrachtet wird

  • Von Reimar Paul
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Immer wenn auf nationaler wie auf internationaler Bühne über Strategien gegen den Klimawandel gestritten wird, melden sich die Befürworter der Atomenergie zu Wort. Ihre Behauptungen stehen auf wackligen Beinen.

Bei der Weltklimakonferenz vom 3. bis 14. Dezember auf Bali werden rund 10 000 Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und Lobbyverbänden über Strategien gegen den Treibhauseffekt und die Erderwärmung beraten. Mehrere Staaten werden bei erneut die Atomkraft als Ausweg aus der Klimakatastrophe anpreisen. Die USA, China und Japan haben sich längst positioniert, sie setzen auf den Ausbau dieser Form der Energiegewinnung. In Europa treiben etwa Russland, Finnland, die Ukraine, Bulgarien und Rumänien ihre Atomprogramme voran.

Zahlentricks der Lobbyisten
Auch in Deutschland meldet sich die Pro-Kernkraft-Lobby ungeachtet aller Pannenserien in den Reaktoren lautstark zu Wort. Ganzseitige Zeitungsanzeigen werben für vermeintlich umweltfreundliche Atomkraftwerke. Motto der Kampagne: »Deutschlands ungeliebte Klimaschützer«. So behauptet das Deutsche Atomforum als größte Lobbyorganisation der Branche, durch die 17 Atommeiler in D...

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