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Sozialisten in der Stichwahl

Einstiger Berliner Bezirksbürgermeister Uwe Klett hat die Nase vorn

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Fredersdorf-Vogelsdorf / Hohen Neuendorf (ND). Uwe Kletts Pause als Rathauschef könnte bald vorbei sein. Der promovierte Außenwirt könnte Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf (Märkisch-Oderland) werden. Bis 2004 war er viele Jahre PDS-Bezirksbürgermeister in Berlin-Hellersdorf bzw. in Marzahn-Hellersdorf.

In der ersten Wahlrunde kam Klett am Sonntag auf 26,2 Prozent der Stimmen und hatte damit die Nase vorn. Er muss nun am 2. Dezember in die Stichwahl gegen Alfred Weihs von W.I.R Gemeinsam für Fredersdorf-Vogelsdorf, der 20,5 Prozent erhielt.

Regina Boßdorf (SPD) bekam 16,4 Prozent, Dirk Juhnke (CDU) 10,7 Prozent, Heiko Krause (FDP) 8,0 Prozent. Die Einzelbewerber Frank Duwe, Jörg Janecke und Jörg Passow erhielten 7,6 Prozent, 7,4 Prozent bzw. 2,2 Prozent. Die Neuwahl ist erforderlich, weil Bürgermeister Wolfgang Thamm in den Ruhestand tritt.

Uwe Klett wohnt in Berlin-Mahlsdorf. Er hat nicht gänzlich ausgeschlossen, im Falle seiner Wahl nach Fredersdorf-Vogelsdorf zu ziehen.

Parallel schaffte es am Sonntag auch in Hohen Neuendorf (Oberhavel) ein Sozialist in die Stichwahl. Um Nachfolger der in den Ruhestand tretenden Bürgermeisterin Monika Mittelstädt (CDU) zu werden, müsste der Linkspartei-Kandidat Klaus-Dieter Hartung am 2. Dezember allerdings einen ziemlichen Vorsprung von Matthias Rink (CDU) aufholen. Rink erhielt am Sonntag 27,1 Prozent der Stimmen, Hartung nur 14,5 Prozent.

Aus dem Rennen sind: Michael Glinka (13,9 Prozent), Siegfried Müller (SPD, 11,6 Prozent), Norbert Matthes (9,8 Prozent), Hans-Joachim Guretzki (9,2 Prozent), Marita Klempnow (Grüne, 6,5 Prozent), Horst Tschaut (4,4 Prozent) und Sebastian Förster (FDP, 2,9 Prozent). Hartung ist stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtparlament.

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