Das Netz als Graswurzel-Bewegung?

Der Provider Sebastian von Bomhard im Interview zum Kongresses »20 Jahre Vernetzung«

Der Internet-Provider SEBASTIAN VON BOMHARD warnte bereits 1997 vor der Kommerzialisierung des Internets . Zehn Jahre später sprach GABRIELE HOOFACKER anlässlich des Kongresses »20 Jahre Vernetzung« (www.wem-gehoert-das-internet.de) mit ihm über aktuelle Bedrohungen online.

ND: Für wie bedrohlich halten Sie die Vorratsdatenspeicherung?
Das Internet ist vor allem auch: Privatsphäre. Und hier sehe ich die größten Gefahren durch staatliche Übergriffe. Zuerst wird die Privatsphäre im Internet ignoriert, und dann analog im wirklichen Leben.

Der Staat hat noch immer Schwierigkeiten mit dem Internet ...
Da hat sich seit 1996 nicht viel geändert, als gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen »Verdachts auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung« eingeleitet wurde. Über uns konnte man den niederländischen Provider XS4ALL und damit die Zeitung »radikal« erreichen. Dort gab es dann eine Anleitung zum Sabotieren von Bahnanlagen. Und heute sollen die Provider Seiten in arabischer Sprache auf Hasspredigten hin prüfen ...

Google und andere Unternehmen investieren ins »Social Business«, um zielgruppengenau Werbung zu schalten. Gehört das Internet Google?
Ich mag Google. Aber Google könnte mit etwas Fantasie viel...


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