Operationen wie im Autohaus

Krankenhäuser in Dresden: Vorbeugender Protest gegen einen möglichen Verkauf

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dresden hat seine Krankenhäuser begutachten lassen. Schon gibt es Widerstand gegen einen möglichen Verkauf. Schwer wird es für die Häuser auch, wenn sie städtisch bleiben.

Schon der Name der Gutachterfirma lässt Jens Matthis nichts Gutes ahnen. Mit einer Expertise zur Zukunft der beiden Dresdner Krankenhäuser wurden im März 2007 ausgerechnet die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young beauftragt. Die hätten, merkt der Stadtrat der LINKEN an, schon 2005 eine Welle von Privatisierungen bei Krankenhäusern vorausgesagt. Als Quintessenz liest Matthis auch aus dem 60-seitigen Dresdner Dossier die Empfehlung heraus, die Eigenbetriebe in eine GmbH umzuwandeln. »Wenn aber erst einmal die Rechtsform geändert ist«, fürchtet er, »dauert es bis zum Verkauf nicht mehr lange.«

Wieder einmal wird in Dresden also über die Privatisierung kommunalen Eigentums gestritten. Anders als 2006 beim Verkauf der Wohnungsgesellschaft WOBA, soll diesmal frühzeitig der Widerstand organisiert werden. Vorbeugend wurde ein Bürgerbegehren gestartet. Nach sechs Monaten Laufzeit lägen 15 000 Unterschriften vor, sagt Mitinitiator Matthis; wei...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 503 Wörter (3503 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.