In fünf Minuten Spiel des Universums lernen

Für »Go« hätte Weltmeister Emanuel Lasker am liebsten das Schach aufgegeben

Erst die Steine schlau setzen und dann nach Tokio abheben: Deutschlands Go-Spieler versammeln sich am Wochenende in Düsseldorf, um den »1. Japanischen Generalkonsul-Pokal Düsseldorf« auszuspielen. Mit Organisator HORST TIMM (51), Gesamtschullehrer in Castrop-Rauxel, sprach ND-Autor RENÉ GRALLA.

ND: Dem Turniersieger winkt ein Flug nach Japan, den die Airline JAL sponsort. Ist ein auf den ersten Blick sprödes Brettspiel für Japan derart wichtig?
TIMM: Für Japaner ist Go viel wichtiger, als wir Europäer uns das vorstellen können. Deswegen hat auch der Generalkonsul in Düsseldorf, Herr Shin Maruo, angeregt, dieses Turnier zu veranstalten. Go ist tief verwurzelt in Japans Kultur.

Eigentlich ist das Spiel doch von den Chinesen erfunden worden?
Das stimmt, trotzdem empfinden die Japaner das Go schon lange als Teil des eigenen kulturellen Erbes. Persönlichkeiten, die eine herausgehobene Stellung bekleiden in Politik und Wirtschaft, werden in der Regel auch Go spielen können.

Angeblich geht Go zurück auf Chinas mythischen Urkaiser Yao. Gesicherte Hinweise auf die Existenz des Spiels gibt es seit 2500 Jahren, ungefähr 900 Jahre später ist Go nach Japan gekommen.
Seine erste Blütezeit erlebt hat Go am japanischen Hof der Heian-Periode ...


Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: