Leo Burghardt, Havanna 10.12.2007 / Politik

Fidel Castros Versprechen

Die Rückkehr der Inhaftierten genießt hohe Priorität für Havanna

Die Wahlen in Kuba werfen ihre Schatten voraus: Fidel Castro tritt als Kandidat für das kubanische Parlament an. Ein weiterer Grund, weshalb Castro eisern an seiner Genesung arbeitet: Die von ihm vor sechs Jahren versprochene Rückkehr der Cuban Five ist noch unerfüllt.

Richtig überrascht waren nur wenige: Fidel Castro ist erneut als Kandidat für die Parlamentswahlen im Januar vorgeschlagen worden. Obgleich der »Comandante en Jefe« seit dem 26. Juli 2006 nicht mehr in der Öffentlichkeit erschienen ist, hat er doch – bis auf die ersten zwei Monate nach seinen Operationen – vielfach per Video und mit etwa 60 Leitartikeln gezeigt, dass er noch da ist und auf dem besten Weg einer allerdings langwierigen Genesung.

Die vielen Kubaner, die das ND befragte, halten es fast alle für richtig (»wenn er tatsächlich fit sein sollte«), dass der Comandante wieder aus den Kulissen hervortritt. Nicht, dass sie mit Raúl Castros Regime unzufrieden gewesen wären – im Gegenteil! –, aber sie empfanden das 16-monatige Provisorium zunehmend als belastend.

Ein weiterer Grund für die eiserne Disziplin, mit der Fidel Castro sein »Wiederherstellungsprogramm« (Castro selbst) befolgt, ist, dass eine wichtige...

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