Max Böhnel, New York 10.12.2007 / Politik

Sisyphusarbeit Solidarität

In den USA wird Fall der Miami Five in den Medien kaum beachtet

Eine Solidaritätsbewegung für die Miami Five in den USA aufzubauen, ist ein schwieriges Unterfangen. Die Medien berichten kaum über den Fall – schon gar nicht kritisch.

Mit den Miami Five innerhalb der USA öffentlich solidarisch zu sein, fällt unter die Kategorie Meinungsfreiheit. Aber eine entsprechende Bewegung aufzubauen, kommt einer Sisyphusarbeit gleich. In den vergangenen Jahren gelang es den Anwälten der Fünf sowie linken Aktivisten zwar immer wieder, den Fall der Cuban Five, die auch Miami Five genannt werden, unmittelbar vor und nach gerichtlichen Anhörungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Doch wie Tom Whitney, der für die Wochenzeitung der KP USA »People´s Weekly World« schreibt, gegenüber ND sagte, sei das Ganze bislang »weit zerstreut« und »unzusammenhängend«. Bewirkt habe man »kaum etwas«.

Die »New York Times« veröffentlichte am 4. Oktober 2007 einen Gastkommentar der südafrikanischen Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer unter der Überschrift »Justice for the Cuban Five«. CNN sendete im August dieses Jahres ein 10-minütiges Streitgespräch zwischen dem Anwalt Lenard Weinglass und einem r...

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